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Squash Techniken & Schläge: Der ultimative Guide für den Court

Squash Techniken & Schläge: Der ultimative Guide für den Court

Keine Ausreden mehr: So triffst du im Squash die richtige Entscheidung

Vergiss rohe Gewalt. Wer im Squash nur wild draufkloppt, läuft sich nach drei Ballwechseln die Lunge aus dem Leib. Auf dem Court gewinnt der Spieler mit der besseren Präzision und dem cleveren Auge. Gemeinsam mit den Experten von OLIVER-SPORT werfen wir in diesem Guide einen Blick auf die wichtigsten Schlagtechniken – vom soliden Grundschlag bis zum fiesen Stoppball.


Das Fundament: Warum ohne den V-Griff gar nichts geht

Bevor wir über Winkel und Flugbahnen sprechen, müssen wir über deine Hand sprechen. Wer den Schläger falsch anfasst, blockiert sich selbst.

  • So greifst du richtig: Leg deine Hand so an den Griff, dass Daumen und Zeigefinger ein klares „V“ auf der oberen Kante bilden. Der Schlägerkopf öffnet sich dadurch ganz leicht nach oben.
  • Der Clou dabei: Mit diesem Universalgriff spielst du Vorhand und Rückhand im fliegenden Wechsel, ohne wertvolle Millisekunden durch Umgreifen zu verlieren.

Die Basics: Länge schlägt Tempo

Das ganze Spiel steht und fällt mit deiner Kontrolle an den Seitenwänden. Spielst du hier unsauber, holt sich dein Gegner die Mitte und scheucht dich durch die Ecken.

Der Drive (Die Longline)

Dein absoluter Brotbruch-Schlag. Der Ball fliegt parallel und hautnah an der Seitenwand entlang nach hinten. Schafft du es, dass der Ball exakt vor der Rückwand „stirbt“ (also kaum noch abspringt), hat der Gegner eigentlich schon verloren.

Der Cross-Court

Der diagonale Befreiungsschlag. Du ziehst den Ball quer durch den Court an die Stirnwand, damit er auf der anderen Seite tief hinten runtergeht. Perfekt, um das Spiel zu verlagern und den Gegner eiskalt auf dem falschen Fuß zu erwischen.


Die Trickkiste: Wann du den Punkt machst

Stehst du erst einmal sicher auf dem „T“ in der Mitte, wird es Zeit für die Offensive. Hier ist Feingefühl gefragt:

Der Drop-Shot

Der klassische Stoppball. Du hauchst den Ball quasi nur knapp über dem Blech (Tin) an die Vorderwand, sodass er direkt dahinter flach zu Boden plumpst. Lohnt sich logischerweise immer dann, wenn der Gegner noch tief hinten in der Ecke feststeckt.

Der Boast

Ein bewusster Schlag über die Seitenwand an die Stirnwand. Durch diesen Zick-Zack-Kurs veränderst du den Rhythmus des Ballwechsels komplett und zwingst den anderen zu einem brutalen Sprint nach vorne.

Der Volley

Nimm den Ball direkt aus der Luft. Das ist der aggressivste Weg im Squash, weil du dem Gegner die Zeit zum Atmen und Nachdenken nimmst. Er hat schlicht keine Zeit mehr, sich vernünftig zu positionieren.

Kurzer Material-Check: Für exakt diese Mischung aus Ballgefühl und Peitsche brauchst du das passende Werkzeug. Schau dir an, womit die Profis spielen: Zu den OLIVER Squashschlägern.


Der wichtigste Trainer-Tipp: „Racket up!“

Der größte Fehler im Hobbybereich? Die Leute holen erst aus, wenn der Ball schon neben ihnen aufkommt. Gewöhn dir ab der ersten Sekunde an: Sobald du siehst, wohin der Ball fliegt, geht der Schläger hoch und das Handgelenk wird fest („Cocked Wrist“). Das bringt nicht nur mörderische Stabilität in den Schlag, sondern tarnt deine Absichten bis zum Treffpunkt.


Quick-FAQ: Probleme schnell gelöst

Warum fliegen meine Bälle ständig zu hoch an die Wand?
Weil dein Schlägerblatt beim Treffen zu weit nach oben schaut oder du den Ball von unten nach oben löffelst. Versuche, den Ball sauber auf Hüfthöhe mit einer geraden, durchgezogenen Bewegung zu treffen.

Wie trainiere ich mein Ballgefühl am besten ohne Partner?
Geh allein in den Court. Stell dich parallel zur Seitenwand und spiele den Ball immer wieder als Volley (ohne Bodenberührung) gegen die Wand. Klingt simpel, brennt nach zwei Minuten im Arm und wirkt Wunder für deine Koordination.


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